Phytotrone
Die Hightech-Phytotrone werden das Herzstück von PEAC sein. Im hallenartigen Erdgeschoß des Gebäudes entstehen gerade 17 dieser technisch hochgerüstete Phytotrone, mit unterschiedlicher Grundfläche. Auf 30 m2 können in sehr hohen Phytotronen große Forschungspflanzen wie Mais untersucht werden, während kleinere Phytotrone mit Schleusen auch Versuche mit Pathogenen möglich machen. Allen Phytotronen gemeinsam wird sein die hoch-technisierte Ausrüstung, die eine maximal denkbare Bandbreite bei der Simulation von Umweltparametern möglich macht. Neben fluktuierender und damit realitätsnaher Lichtintensität, Luftfeuchtigkeit und Temperatur lassen sich hier auch der CO2 Gehalt der Luft und das Lichtspektrum bis in den UV-Bereich exakt variieren. Das Ziel ist es alle natürlichen und denkbaren Umweltszenarien real und reproduzierbar in den Phytotronen abbilden zu können. Dabei werden viele normalerweise vorhandene artifizielle Beeinflussungen der Versuche in den PEAC-Phytotronen nicht auftreten. So wird beispielsweise die Wärme der LED-Paneele durch eine eigens für PEAC entwickelte lokale Kühlung abgeführt werden, so dass es zu keinerlei technischer Beeinflussung der Versuchspflanzen auch bei extrem hohen Lichtleistungen kommen wird. In der Präzision und Bandbreite von der Simulation von Extrem-Umweltsituationen werden die PEAC-Phytotrone weltweit einzigartig sein. Die aufwendige technische Versorgung der Phytotrone wird über eine separate Gebäudeebene erfolgen, die nur diesem Zweck gewidmet ist. Neben der rein technischen Grundausstattung der PEAC-Phytotrone wird die besondere Bauweise der Phytotrone auch die variable Installation neuer, robotik-gestützter Techniken der Echtzeitphänotypisierung bis hin zur zellulären Ebene ermöglichen.